Der Merz-Brief und die geplante Mainzer Erklärung der CDU besiegeln Deutschlands wirtschaftlichen Untergang

Friedrich Merz hat einen programmatischen Brief geschrieben. Er richtet an die Bundestagsabgeordneten der beiden die Regierung tragenden Parteien. Friedrich Merz erklärt darin erneut den europäischen Partnern den Wirtschaftskrieg, weil er über die Verbesserung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit und über die Absenkung der Arbeitskosten die deutsche Wirtschaft wieder in Gang bringen will. Das Ganze ist hanebüchen.

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„Die Deutschen besitzen erstmals mehr als zehn Billionen Euro“

Mit dieser Überschrift beschreibt ntv, dass in dem „wunderschönen Land“ (Friedrich Merz) das Geldvermögen (nicht das Vermögen insgesamt!) einen Wert überschritten hat, der uns vor Begeisterung in Jubelstimmung versetzt. Im Text wird sodann festgestellt, dass „Das Vermögen der Deutschen wächst, in der Summe wird das Land immer reicher.“ Auch das Handelsblatt und der Tagesspiegel feiern diese wunderbare „Rekordsumme“. Wir sind also alle reicher geworden, weil es den reichen Menschen in Deutschland schlicht unmöglich war, das Geld, das ihnen Monat für Monat zufließt, auszugeben.

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Welch ein Wunder: Historiker missverstehen die wirtschaftliche Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg

Eine Leserin weist mich darauf hin, dass es vor einigen Monaten eine Dokumentation bei ARTE gegeben hat, in der ein Historiker (Alexander Nützenadel) – wieder einmal – die These aufstellt, es sei vor allem Nachholbedarf gewesen, der den Aufholprozess nach dem Zweiten Weltkrieg in ganz Europa erklärt (zu finden gleich am Anfang des Videos). Diese These ist nicht neu. Im Jahr 2014 hat der berühmte Heinreich August Winkler schon einmal den „Nachholbedarf“ bemüht und allen Ernstes die These aufgestellt, ohne den Zweiten Weltkrieg hätte es das deutsche „Wirtschaftswunder“ nicht gegeben. Historiker, die sich an solchen Erklärungen versuchen, liegen allerdings systematisch daneben.

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Die entscheidende Impf-Lüge, die immer noch keine sein darf

Nun hat der für die Pandemiebekämpfung von Anfang an zuständige Minister, Jens Spahn, endlich explizit zugegeben (wie heute auf den Nachdenkseiten berichtet), dass die Corona-Impfung niemals einen Infektionsschutz geboten hat. Das ist bemerkenswert. Es ist aber nur deswegen bemerkenswert, weil der Mann nicht in Sack und Asche geht, sondern weiterhin hohe politische Ämter innehat. 

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„Die deutschen Arbeitskosten sind zu hoch“: Eine wirtschaftliche Kriegserklärung von Friedrich Merz an Europa – und an sich selbst

Es war nur eine Frage der Zeit. Erst haben sich die ökonomischen Laienspieler auf den Sozialstaat gestürzt, nun geht es gegen die Kernsubstanz der Wirtschaft. Wie schon in den siebziger und den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, springen die „deutschen Wirtschaftsexperten“ bei jeder Krise mit kurzer Verzögerung auf die „altbewährten“ Rezepte. Man muss mehr arbeiten, auch ohne Lohnausgleich (Schularick), man muss den Kündigungsschutz lockern (Reiche), und nun, als Krönung sozusagen, man muss die gesamten Arbeitskosten in Deutschland senken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen (Merz).

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